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Wünschewagen

Letzte Wünsche wagen

Wenn das Leben sich dem Ende zuneigt, treten oftmals unerfüllte Träume in den Vordergrund. Doch gerade schwerstkranke Menschen sind häufig nicht mehr in der Lage, sich auf den Weg zu machen, um Versäumtes nachzuholen. Genau hier setzt der Wünschewagen an.

Foto: ASB Wünschewagen

Feierlich wurde am 12. Januar 2017 im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz der Wünschewagen Rheinland-Pfalz von seiner Schirmherrin Ministerpräsidentin Malu Dreyer eingeweiht. Bereits vor Projektstart gab es erste Anfragen an den ASB. So erfüllte die Pilotfahrt – noch mit einem herkömmlichen Krankenwagen – den Herzenswunsch einer schwerstkranken Hospizbewohnerin, ein letztes Mal den 1. FCK live im Stadion in Kaiserslautern zu erleben.

Fortan wird nun ein speziell zu diesem Zweck konzipierter Kranken­transportwagen sowohl für die beste medizinische Ausstattung als auch für eine angenehme Atmosphäre für den Fahrgast und seine Begleitung während der Reise sorgen.

Finanziert durch Spenden

Noch einmal das Meer sehen, ein letztes Mal die Lieblingsband erleben oder mit dem Lieblingsfußballverein im Stadion fiebern – Die Wünschewagen des ASB machen es möglich. Das Projekt finanziert sich dabei ausschließlich aus Spenden sowie über freiwillige Mitarbeit. Das oberste Ziel: Die Reise mit dem Wünschewagen soll für alle Fahrgäste kostenfrei sein und bleiben. Um dies und das hohe Niveau der Betreuung gewährleisten zu können, ist eine finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen. Aus den Spendenmitteln werden neben der Anschaffung und Ausstattung der Fahrzeuge auch Schulungen und Weiterbildungen der ehrenamtlichen Kräfte bezahlt. Neben privaten Spendern sind Unternehmen gleichfalls herzlich eingeladen, sich über ein Sponsoring oder eine Spende daran zu beteiligen, letzte Wünsche wahr werden zu lassen.

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Getragen durch das Ehrenamt

Die verantwortungsvolle, ethisch und psychologisch anspruchsvolle Form der Begleitung und Betreuung von schwerstkranken Menschen stellt hohe Anforderungen an alle beteiligten Personen. Daher freuen wir uns, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Bereichen Gesundheit und Pflege, Psychologie, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei zu unserem Team zählen zu dürfen. Sie alle erhalten bereits ein wertvolles Dankeschön für ihr Engagement: Leuchtende Augen bei den Fahr­gästen und die Gewissheit, Menschen in einer scheinbar ausweglosen Situation Momente des Glücks und der Freude zu bereiten.

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage und der geplanten Ausweitung des Projekts auf ganz Deutschland sind neue Kolleginnen und Kollege, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, jederzeit herzlich willkommen.

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