Du willst dich engagieren, neue Menschen kennenlernen und herausfinden, was wirklich zu dir passt? Mit einem Freiwilligendienst beim ASB Bad Kreuznach gehst du mitten rein in verantwortungsvolle soziale Aufgaben.
Begleitende Seminare machen dich fit für Beruf und Leben. Helfen muss keine Lebensaufgabe sein – manchmal reicht schon ein Jahr.
Zwei Wege, je nach Lebenssituation
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
Ideal für junge Menschen nach der Schule. In der Regel 6 bis 18 Monate, im Schnitt ein Jahr – eine gute Orientierung vor Ausbildung oder Studium.
Bundesfreiwilligendienst (BFD)
Offen für alle, unabhängig vom Alter. Bis zu 18 Monate, flexibel nach Zeit und Interesse.
Über 27? Dann geht es auch in Teilzeit
Wer älter als 27 ist, kann den Bundesfreiwilligendienst in Teilzeit leisten – ab mehr als 20 Stunden pro Woche. Damit lässt sich ein Engagement neben anderen Verpflichtungen unterbringen.
Besonders spannend ist das nach der Familienphase oder im Ruhestand: Zeit, Lebenserfahrung und Gelassenheit sind in der Pflege und im Fahrdienst mindestens so wertvoll wie Fachwissen. Und man bleibt unter Menschen.
Wann kannst du starten? Zum Ersten eines jeden Monats. Plane rund acht Wochen Vorlauf für Bewerbung und Organisation ein.
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Bei uns wirst du nicht in einer Abteilung geparkt
Viele Einsatzstellen stecken Freiwillige für zwölf Monate in einen Bereich. Wir machen das anders: Unser Freiwilligendienst ist fachübergreifend angelegt. Du kannst in mehrere Bereiche hineinschauen und dort mitarbeiten, wo es dich hinzieht.
Sozialstation – Pflege und soziale Begleitung, nah an den Menschen und ihren Geschichten.
Rettungsdienst – für alle, die es medizinisch und schnell mögen.
Fahrdienst – Mobilität für Menschen mit Beeinträchtigung.
Erste-Hilfe-Ausbildung – vor Gruppen stehen, erklären, Sicherheit vermitteln.
Genau darum geht es in einem Orientierungsjahr: herauszufinden, was wirklich zu dir passt. Das lässt sich schlecht herausfinden, wenn man nur eine Sache sieht.
Du kannst mit einer Qualifikation rausgehen
Auf Wunsch und bei Eignung qualifizieren wir dich während deines Freiwilligendienstes weiter:
Rettungssanitäterin oder Rettungssanitäter – die Eintrittskarte in den Rettungsdienst. Und eine solide Grundlage, falls du später die Ausbildung zur Notfallsanitäterin anschließen willst – zwingende Voraussetzung dafür ist sie nicht.
Erste-Hilfe-Ausbilderin oder -Ausbilder – du gibst selbst Kurse, vor Betrieben, Schulen und Vereinen.
Beides sind anerkannte Qualifikationen, die du dir sonst selbst finanzieren oder über einen Arbeitgeber besorgen müsstest. Hier bekommst du sie, während du dich engagierst.
Was du brauchst, was du bekommst
Voraussetzungen
Ein Führerschein ist von Vorteil, weil unsere Dienste vor allem ambulant stattfinden – Bedingung ist er aber nicht.
Das bekommst du
- ein monatliches Taschengeld
- Unterkunft und Verpflegung gestellt oder als Geldersatzleistung
- beitragsfreie Versicherung: Kranken-, Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung
- mindestens 24 Tage Urlaub
- weiter Anspruch auf Kindergeld beziehungsweise Waisen- und Halbwaisenrente
Das nimmst du mit
Verantwortung für dich und andere, erste berufliche Praxis, ein Gefühl dafür, ob ein sozialer Beruf zu dir passt – und Menschen, die du sonst nie getroffen hättest.
Ausbildungsplätze und feste Stellen findest du in unserem Stellenmarkt.
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Lieber ohne Vertrag? Auch das geht.
Ein Freiwilligendienst ist ein fester Rahmen mit Vertrag, Seminaren und Taschengeld. Wenn du dich lieber freier engagieren möchtest, gibt es bei uns zwei weitere Wege:
Katastrophenschutz
Führungsunterstützung, Schnelleinsatzgruppe Transport und die Task Force Rheinland-Pfalz Süd. Über 80 Ehrenamtliche, Ausbildung bei uns, mitmachen ab 18.
Rettungshundestaffel
Flächensuche und Mantrailing für vermisste Menschen – mit eigenem Hund oder als Unterstützung im Team. Derzeit mit Wartezeit.